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17.12.2015
Ä Tännsche bliiieees ...
Der Dezember hält mich in Schach.
Viel Arbeit auf Arbeit.
Weniger Zeit daheim.
Und dennoch - Instagram sei Dank - gibt es Anfang Dezember eine Kreativität, die wohltuend ist.
Der #24doodles Adventskalender von Frau Hölle war´s, der mir einen kleinen Anschubser gab. Denn eine kleine Skizze, ein klitzekleines Sketchnötchen, das wird doch möglich sein, dachte ich mir.
Mittlerweile ist es liebgewordene Gewohnheit am Morgen noch vor der ersten Runde mit dem Hundekind, während der erste Kaffee meine Geister erweckt.
Und mitten hinein in diesen Kreativankurbelungsprozess hüpft mit dem Schneetanz der Schneehasen auch der Gedanke, dem wunderbaren Mustermittwochsthema "Winterwald" bei Michaela endlich die langangedachte Zuneigung zu gewähren.
Also losschnipseln ...
stempeln ...
und sich auf kommendes Geschenkverpacken freuen.
Der eingescannte Stempel ergab auch ein wundervolles Muster.
und würde sich sicherlich auch als Weihnachtspapier für den Winterwaldzauber gut eignen.
Habt eine schöne Zeit bis Weihnachten!
22.12.2014
Ein bisschen Türkis für den Himmel.
Ein wenig Gelb für die vielen schönen Ginkoblätter, die in jedem Herbst zu Boden fallen, goldgelb für die wärmenden Sonnenstrahlen, die den Himmel in jenes warme Türkis tauchen, das ich so liebe. Dazu ein kleiner Klecks Karminrot.
Und ein hüpfendes Hundekind.
Oktoberblatt 2015.
Für die Adventspost 2014 das erste Mal Gelatine angerührt, gekühlt, als Druckplatte verwendet.
Welch eine spannende Technik, welch schöne Ergebnisse.
Und dennoch schien die erste Druckrunde zu knallig.
Also eine zweite Runde.
Und die dann verschickt.
Zwölf mal Herbstspaziergang im güldenen Sonnenscheintürkishimmel.
Ich danke für diese Inspiration.
Und dieses Wochenende, das so voller Input, so voller Freude am Schaffen war, dass ich in den kommenden freien Tagen nach Weihnachten wieder und wieder drucken werde.
So viel Freiraum für Kreativität.
Sowohl in der Technik als auch im Zeitlichen.
Schön!
02.09.2014
Gummibärchenerinnungen.
Wir haben eine Unmenge Brettspiele.
Manche doppelt und dreifach.
So wie das klassische "Mensch ärgere dich nicht", bei dem ich mich regelmäßig ärgere, wenn die Augenzahl auf dem Würfel mal wieder nicht mit dem übereinstimmt, was mein Weg ins Ziel benötigt und ich mit Taktik also auch keinen Schritt weiterkomme.
Beim Ausmisten des Kellers Anfang der Ferien fand sich eine Variation des Brettspiel mit dem süßen Namen "Bärchen ärgere dich nicht", zu schade zum Wegwerfen, zum Spielen ... nunja, drei andere sind genug. Außerdem fand ich das durchsichtige Brett nicht besonders toll.
Was also tun, wenn man sich nicht trennen kann, wegwerfen aber auch nicht ansteht?
Klar, gibt´s nur eines: Upcyclen!
Und da der lieben Ninas Upcycling-Dienstag wieder begonnen hat, schicke ich diesen Beitrag, der ein Special bei Barbaras Sommergästen war, heute noch hinterher.
Wer also wissen möchte, was aus den Bärchen wurde und wieso sie zum Helden des Alltag gekürt werden, der lese auf dem schönen Blog von dramaqueen meinen Upcycling-Beitrag zum Thema "Gummibärchenerinnerungen".
Manche doppelt und dreifach.
So wie das klassische "Mensch ärgere dich nicht", bei dem ich mich regelmäßig ärgere, wenn die Augenzahl auf dem Würfel mal wieder nicht mit dem übereinstimmt, was mein Weg ins Ziel benötigt und ich mit Taktik also auch keinen Schritt weiterkomme.
Beim Ausmisten des Kellers Anfang der Ferien fand sich eine Variation des Brettspiel mit dem süßen Namen "Bärchen ärgere dich nicht", zu schade zum Wegwerfen, zum Spielen ... nunja, drei andere sind genug. Außerdem fand ich das durchsichtige Brett nicht besonders toll.
Was also tun, wenn man sich nicht trennen kann, wegwerfen aber auch nicht ansteht?
Klar, gibt´s nur eines: Upcyclen!
Und da der lieben Ninas Upcycling-Dienstag wieder begonnen hat, schicke ich diesen Beitrag, der ein Special bei Barbaras Sommergästen war, heute noch hinterher.
Wer also wissen möchte, was aus den Bärchen wurde und wieso sie zum Helden des Alltag gekürt werden, der lese auf dem schönen Blog von dramaqueen meinen Upcycling-Beitrag zum Thema "Gummibärchenerinnerungen".
24.06.2014
Was tun, wenn der kleine Monsieur die Lieblingsfußballmannschaft wechselt?
So geschehen irgendwie irgendwo irgendwann in den letzten Monaten, als sich seine Fanzugehörigkeit von Bayern München plötzlich zu Borussia Dortmund verlagerte.
Als unwissende Mutter eines Fußballkindes habe von den meisten Spielern keine Ahnung, finde nur den einen oder anderen besonders gut spielend, mag Manuel Neuer als Torwart und Mensch und werde bei dem momentan laufenden WM-Spielen immer daraufhin gewiesen, ich solle nicht so laut anfeuern und nicht bei jedem schönen Fußballer sagen, dass ich ihn außerordentlich attraktiv finde. Pffff - ich darf das.
Mir ist es also ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, welchem Verein er anhängt, wenn er nicht zum Hooligan mutiert.
Nun jährt der kleine Mann in Bälde und somit sollen auch die Geschenke seiner Leidenschaft geschuldet würdig verpackt werden.
Das rief eine Eigenproduktion vom Geschenkpapier auf den Plan, denn eingewisser enormer Geiz für teures Papier und vielmehr der Reiz am Selberproduzieren ließen mich die Schnittmesser herauskramen und einen Stempel zaubern.
Dann braucht es nur noch einfaches gelbes Geschenkpapier und schwarze Acrylfarbe, einen kleinen Schwamm und Freude am Musterstempeln.
Die Striche auf der Rückseite des Stempels helfen, dass das Logo gerade sitzt.
(Auf den Trick hätt ich ja mal gleich kommen können ... hmpf!)
Und während man das Ganze blogfreundlich fotografiert, löst sich die oberste Schicht des Papiers in Wohlgefallen auf und liefert ein einzigartiges Logo inmitten des erschaffenen Borussia-Dortmund-Geschenkpapiers. Na prima!
Somit werden die Geburtstagsgeschenke, borussiaFANig verpackt, den kleinen erstmals Schnapszahligen überraschen.
Meine Leidenschaft für´s Stempeln hab ich wieder entdeckt und schicke diesen zugegebenermaßen farbunfreundlichen - ich gewöhne mich nie an Schwarz-Gelb in Kombination - Beitrag auf die Reise zu Ninas letztem Upcyclingdienstag vor der Sommerpause und den Kreativen vom Creadienstag.
Nachtrag:
So ein BVB-Knallbonbon hat was!
Als unwissende Mutter eines Fußballkindes habe von den meisten Spielern keine Ahnung, finde nur den einen oder anderen besonders gut spielend, mag Manuel Neuer als Torwart und Mensch und werde bei dem momentan laufenden WM-Spielen immer daraufhin gewiesen, ich solle nicht so laut anfeuern und nicht bei jedem schönen Fußballer sagen, dass ich ihn außerordentlich attraktiv finde. Pffff - ich darf das.
Mir ist es also ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, welchem Verein er anhängt, wenn er nicht zum Hooligan mutiert.
Nun jährt der kleine Mann in Bälde und somit sollen auch die Geschenke seiner Leidenschaft geschuldet würdig verpackt werden.
Das rief eine Eigenproduktion vom Geschenkpapier auf den Plan, denn ein
Dann braucht es nur noch einfaches gelbes Geschenkpapier und schwarze Acrylfarbe, einen kleinen Schwamm und Freude am Musterstempeln.
Die Striche auf der Rückseite des Stempels helfen, dass das Logo gerade sitzt.
(Auf den Trick hätt ich ja mal gleich kommen können ... hmpf!)
Und während man das Ganze blogfreundlich fotografiert, löst sich die oberste Schicht des Papiers in Wohlgefallen auf und liefert ein einzigartiges Logo inmitten des erschaffenen Borussia-Dortmund-Geschenkpapiers. Na prima!
Somit werden die Geburtstagsgeschenke, borussiaFANig verpackt, den kleinen erstmals Schnapszahligen überraschen.
Meine Leidenschaft für´s Stempeln hab ich wieder entdeckt und schicke diesen zugegebenermaßen farbunfreundlichen - ich gewöhne mich nie an Schwarz-Gelb in Kombination - Beitrag auf die Reise zu Ninas letztem Upcyclingdienstag vor der Sommerpause und den Kreativen vom Creadienstag.
Nachtrag:
So ein BVB-Knallbonbon hat was!
03.06.2014
Ein Held ich bin!
Ich kenne einen kleinen Helden.
Nur ein Mal quer durch Deutschland gefahren und schon wäre ich da.
Rechtzeitig zum Geburtstag. Einem echten Heldengeburtstag.
Dann wäre aber die Chefin traurig, weil das Bauvorhaben ausgebremst und der Bauherr wohl auch nicht glücklich wäre.
Also habe ich beschlossen, in Ermangelung persönlichen Erscheinens, meinen Helden vorbeizuschicken. Damit der Geburtstag quasi ein echtes Heldentreffen wird!
Ich habe dem meinen alle Kraft der Liebe, des künstlerischen Werkelns, verbogener Finger, Kämpfe mit einem nichtvorhandenen "Schnitt"mönster und Verfitzungen mitgegeben, drauf dass sich der Ein_Mal_quer_durch_Deutschland_Held in seinem nächsten Lebensjahr durch nichts und niemanden in seinem Heldentum aufhalten lässt.
Jawoll!
Getreu dem Motto: "Ein Held ich bin!"
Klein, aber oho!
Könnte man sagen.
Zu beiden!
Gute Reise auf den Wegen des Lebens und des Heldentums.
Und der zum Creadienstag.
Gern hätt ich den kleinen Grünen auch zu Ninas liebstem Upcyclingdienstag geschickt. Jedoch: Nur der Inhalt des kleinen grünen Mannes ist ein Recyclingding - unspektakulärer Inhalt eines Kissens. Und das ist keine Kunst.
Vielleicht klappt es ja, wenn ich sage, die Wolle stammt von einem meiner alten Lieblingspullis. Aber das wär gelogen, denn sie wurde schlicht und ergreifend ganz offiziell von Liebslingsmaschen bezogen, ist kuschelig weich und lässt sich super verarbeiten.
Und nein, ich bekomme keine Prozente, weil ich das jetzt schreibe. Manchmal darf man auch einfach mal vor sich hinschwärmen!
29.04.2014
Es grünt so grün.
In November des letzten Jahres, als der Herbst sein stattliches Grau über die Stadt gehängt hatte, beschlossen die Monsieurs, dass es Zeit wäre, ihre Gefilde mit strahlenden Farbtupfern zu versehen.
Da jede Aktion eine Großbaustelle für sich war, hat es natürlich gedauert, denn dafür braucht es nicht nur Zeit, sondern auch Muse, um sich der Aufgaben mit Hingabe zu widmen.
Das Zimmer des großen Monsieurs erstrahlt seit Januar in einem knalligen Hornbachorange und bringt an sonnigen Tagen einen schönen warmen Tupfer bis in den Flur. Des kleinen Mannes großes Reich durfte sich in den Ferien endlich der Generalüberholung unterziehen.
Dafür schaffe man sich zuerst ein ordentliches Chaos.
Streiche dann die Wand in der gewünschten augenschmeichelnden Farbe.
Säge aus dem alten Bettgestell ein passendes neues zurecht, nutze die Höhe der Kommode, um ein Halbhochbett zu bauen und tackere dieses an der Wand fest. Ursprünglich war eine andere Höhe angedacht, aber auf Wunsch eines einzelnen Herrn haben wir kurzerhand umdisponiert, was ich als durchaus angenehm empfinde. So lang man noch beweglich genug ist, bietet diese Mittelhöhe ein sehr entspanntes Schlafgefühl. (Wurde in einem halbstündigen Arbeitspäuschen während der laut Hausordnung vorgeschriebenen Ruhezeiten ausgiebig getestet!) Es hat etwas Erhabenes, ohne dass man unter der Decke klebt und bietet viel Stauraum unten drunter.
Vorher aber noch mühselig Aufkleber abkratzen. An dieser Stelle die Klebewütigkeit des kleinen Monsieurs verfluchen und in diese Wut hinein ein paar leere Drohungen hinausposaunen ("Und dass du mir NIE, NIE wieder irgendwo irgendwas hinklebst, sonst kratzt du die in Zukunft selber ab!").
Anschließend dem Kindelein die schönste Farbe aus meinem Spraysortiment schenken und den Rahmen damit eingesprühen, damit es farblich zur Wand passt.
Beschlossen, dass der Bettabschlussbeschissen gar nicht schön aussieht und eine Platte zurechtgesägt. Mal wieder sicher zur Freude aller Nachbarn mit lautem Getös und der Stichsäge.
Dann das Schlimmste: Ordnung ins anfänglich hergestellte Chaos bringen.
Und dann den kleinen Monsieur einziehen und genießén lassen. Endlich kann man bei den Hausaufgaben auch mal ablenkenderweise schauen, was der Rest der Welt da draußen so macht.
Oder bei Bedarf die müden Augen auf ein wenig Grün richten, um aufzutanken.
Das Bild an der Wand hat der kleine Monsieur gemalt und ich fand, es müsse endlich ordentlich präsentiert werden.
Einzig und allein die Ablage am Bett für Bücher, Wecker und so weiter fehlt noch, aber immerhin ist das Licht zum Lesen schon da.
Das Trampolin, das sein bisheriges Dasein unterm Bett des kleinen Mannes fristete, erfreut nicht nur die Jungs, sondern vorallem den jüngsten Mitbewohner dieses Hauses.
Natürlich nicht sportlich ambitioniert, aber wen interessiert das schon, wenn´s entspannt?
In diesem Sinne schicke ich den Komplettumbau zum Creadienstag und liebend gerne heute zu Ninas 100. Upcyclingdienstag und übersende ein ganz großes Chapeau!
Einhundert Mal Wegwerfliches ins Nützlichkeiten verwandelt, einhundert Mal animiert Müll zu minimieren und zu verwerten, anstatt die Tonne zu füllen.
Ich hoffe, es kreiselt noch lange, dein wunderbares Projekt!
Und so danke ich dir für dein Durchhaltevermögen (an dem meinen arbeite ich noch), die viele Zeit, die du mit dem Vorbereiten, Pinnen, nette Komentare hinterlassen verbringst und uns spendierst! Das ist großartig und angesichts der Tatsache, dass du "daneben" noch drei wunderbare Kinder großziehst und euer täglich Brot erarbeitet werden muss, eigentlich mehr als ein Danke wert, nur fehlen mir im jenem rechten Augenblick die passenden Worte. Also dank ich doch erst mal nur. Aber das von ganzem Herzen!
Da jede Aktion eine Großbaustelle für sich war, hat es natürlich gedauert, denn dafür braucht es nicht nur Zeit, sondern auch Muse, um sich der Aufgaben mit Hingabe zu widmen.
Das Zimmer des großen Monsieurs erstrahlt seit Januar in einem knalligen Hornbachorange und bringt an sonnigen Tagen einen schönen warmen Tupfer bis in den Flur. Des kleinen Mannes großes Reich durfte sich in den Ferien endlich der Generalüberholung unterziehen.
Dafür schaffe man sich zuerst ein ordentliches Chaos.
Streiche dann die Wand in der gewünschten augenschmeichelnden Farbe.
Säge aus dem alten Bettgestell ein passendes neues zurecht, nutze die Höhe der Kommode, um ein Halbhochbett zu bauen und tackere dieses an der Wand fest. Ursprünglich war eine andere Höhe angedacht, aber auf Wunsch eines einzelnen Herrn haben wir kurzerhand umdisponiert, was ich als durchaus angenehm empfinde. So lang man noch beweglich genug ist, bietet diese Mittelhöhe ein sehr entspanntes Schlafgefühl. (Wurde in einem halbstündigen Arbeitspäuschen während der laut Hausordnung vorgeschriebenen Ruhezeiten ausgiebig getestet!) Es hat etwas Erhabenes, ohne dass man unter der Decke klebt und bietet viel Stauraum unten drunter.
Vorher aber noch mühselig Aufkleber abkratzen. An dieser Stelle die Klebewütigkeit des kleinen Monsieurs verfluchen und in diese Wut hinein ein paar leere Drohungen hinausposaunen ("Und dass du mir NIE, NIE wieder irgendwo irgendwas hinklebst, sonst kratzt du die in Zukunft selber ab!").
Anschließend dem Kindelein die schönste Farbe aus meinem Spraysortiment schenken und den Rahmen damit eingesprühen, damit es farblich zur Wand passt.
Beschlossen, dass der Bettabschluss
Dann das Schlimmste: Ordnung ins anfänglich hergestellte Chaos bringen.
Und dann den kleinen Monsieur einziehen und genießén lassen. Endlich kann man bei den Hausaufgaben auch mal ablenkenderweise schauen, was der Rest der Welt da draußen so macht.
Oder bei Bedarf die müden Augen auf ein wenig Grün richten, um aufzutanken.
Das Bild an der Wand hat der kleine Monsieur gemalt und ich fand, es müsse endlich ordentlich präsentiert werden.
Einzig und allein die Ablage am Bett für Bücher, Wecker und so weiter fehlt noch, aber immerhin ist das Licht zum Lesen schon da.
Das Trampolin, das sein bisheriges Dasein unterm Bett des kleinen Mannes fristete, erfreut nicht nur die Jungs, sondern vorallem den jüngsten Mitbewohner dieses Hauses.
Natürlich nicht sportlich ambitioniert, aber wen interessiert das schon, wenn´s entspannt?
In diesem Sinne schicke ich den Komplettumbau zum Creadienstag und liebend gerne heute zu Ninas 100. Upcyclingdienstag und übersende ein ganz großes Chapeau!
Einhundert Mal Wegwerfliches ins Nützlichkeiten verwandelt, einhundert Mal animiert Müll zu minimieren und zu verwerten, anstatt die Tonne zu füllen.
Ich hoffe, es kreiselt noch lange, dein wunderbares Projekt!
Und so danke ich dir für dein Durchhaltevermögen (an dem meinen arbeite ich noch), die viele Zeit, die du mit dem Vorbereiten, Pinnen, nette Komentare hinterlassen verbringst und uns spendierst! Das ist großartig und angesichts der Tatsache, dass du "daneben" noch drei wunderbare Kinder großziehst und euer täglich Brot erarbeitet werden muss, eigentlich mehr als ein Danke wert, nur fehlen mir im jenem rechten Augenblick die passenden Worte. Also dank ich doch erst mal nur. Aber das von ganzem Herzen!
14.04.2014
My Monday Mhhhhhh #61
Auf unserer Streuobstwiese erwacht so langsam wieder das Paradies.
Die Apfelbäume stehen in schönster Blüte und so haben wir den gestrigen Tag auf unserem Kleinod verbracht. Es bleibt zu hoffen, dass der einsetzende Regen nicht wieder alle Blüten abspült, so wie wir es leider im letzten Jahr erleben mussten.
In naher Zukunft werden wir ein paar Schafe aufnehmen bzw. deren Besitzerin Grund und Boden zum Weiden zur Verfügung stellen und uns somit das Sensen sparen.
Noch ist das Gras nicht allzu hoch und der bei manchem Gärtner ungeliebte Löwenzahn steht in voller Blüte - ein Paradiesgarten für Ameisen und Bienen. Und so schön anzusehen.
Mitten im Entspannungsmodus am gestrigen Nachmittag kam der Gedanke auf, in diesem Jahr ein paar feine Köstlichkeiten aus dem Garten Mutter Natur herzustellen ... schob sich der zarte Geruch von geköcheltem Blütenzauber in die Nervenbahnen.
Also pflückte ich, bevor der Lauf der Jahreszeiten noch mehr Blüten in den fotografischen "Ohhhh wie zauberhaft!"-Modus schickt, flugs einen Beutel voll Gelbem ab.
Rupfte aus dem Grün den Flausch heraus und zauberte daraus das heutige Montagsmhhhhhh:
Löwenzahnhonig
Ihr benötigt 300 g Blüten, 1500 ml Wasser, 1500 g Zucker und eine Zitrone.
Die Blütenköpfe waschen, trockenschleudern und die gelben Blütenblätter aus dem Grün heraustrennen.
Mit Wasser auffüllen, die Zitronen geviertelt zugeben, aufkochen und dann eine halbe Stunde köcheln lassen.
Durch ein Sieb oder ein sauberes Baumwolltuch gießen und dabei den Sud auffangen, die Blüten so gut es geht ausdrücken.
Dem Sud den Zucker beigeben, gut durchrühren und das Gemisch so lange auf mittlerer Hitze kochen, bis es eindickt (bei mir ca. 50 Minuten).
In saubere Gläser abfüllen, verschließen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen und schon habt ihr euch die nächste Brotzeit gesichert!
Wer keine Lust hat, die Blütenblätter auszurupfen, der kann die Blütenköpfe auch im Ganzen kochen, sollte dann allerdings darauf achten, dass wirklich alles der Stiele entfernt wurde.
Und was gab´s bei euch so?
18.03.2014
Ribba trifft Palettenholz - ein kleiner Gruß aus der Versenkung
Ihr Lieben, heute kommt die gute Nachricht: Ich lebe noch.
Und danke all jenen, die per Mail oder hier im Blog ob der Ruhe nachgefragt haben, was denn los sei. Es ist einfach der pure Zeitmangel, der diese Blogstille verursacht.
Am Wochenende allerdings fanden sich ein paar ruhige Stunden zum Werkeln, jede Menge Paletten, die in ohrenbetäubender Lautstärke - sicher ganz zur Freude der Nachbarn - zerlegt wurden und Ribba, der allseits geliebte Bilderrahmen vom Schweden.
Zwecks altersbedingtem, mangelndem Erinnerungsvermögen meinerseits trafen sie sich zu einem Upcyclingsstelldichein.
Ribba wird von seinem Plastebilderschutz befreit und seine Rückenplatte als Halterung für das Palettenholz verwendet, das
Ist der Trocknungsprozess vollzogen, werden die Innenseiten des Rahmens ebenfalls mit Holzleim eingekleistert und das Plattenkonstrukt eingsetzt und angepresst. Am Ende nochmal rückseitig die Fuge zwischen Platte und Rahmen mit Holzleim verfüllen und alles gut trocknen lassen. Zwei Nägel in die Wannd getackert und schon erstrahlt der neue Memohalter am Arbeitsplatz in feinstem Palettenholzcharme.
Mit dem Hauch von frisch gesägtem Holz schicke ich dieses kleine Augenschmankerl zu Ninas Upcycling- und dem Creadienstag.
24.01.2014
Die sieben Freiheitssegler #4
3 ... 2 ... 1 .... und das Streuobstwiesen-Mobile vom letzten Freitag geht an Stefanie mit dem wundervollen Blog stefilicious-addicted und der Manufaktur für auffällig Unauffälliges.
Herzlichen Glückwunsch!
Und vielen Dank für deinen Beitrag in Höhe von 45,00 Euro für Die sieben Freiheitssegler, die an unsere Streuobstwiese erinnern.
Alle anderen müssen sich nicht sorgen, es wird hin und wieder ein Streuobstwiesenmobile, natürlich in anderer Ausführung zu ersteigern geben, denn dieser Ort hat magisches Flair und seine ganz eigenen Geschichten zu erzählen. Gerade gestern erst zeigte sie sich in schönstem Weiß und klirrender Kälte.
Das Knirschen des Schnees war wie feinste Musik in den Ohren, so dass ich beschloss, dem Wunsch von Annette nachzukommen und das heutige Mobilé aus alten Notenblättern zu fertigen, wie ich es auch schon für das Mobilé des Klavierlehrers des großen Monsieurs verwendet hatte.
Und so lasse ich die neuen sieben Freiheitssegler hinausschippern in die große weite Musikerwelt:
Mobile Nr. 6 - Wagners Tannhäuser
Material: Notenblatt "Chor & Marsch aus der Oper Tannhäuser" von Richard Wagner, Nylonfaden, Bambusstab aus einem ausrangierten Rollo, schwarz wie der Taktstock eines Dirigenten
Das Mobile ist ca. 22 cm breit und 34 cm ghoch, die Schiffchen 3 cm breit.
Und das Mindestgebot liegt bei 10 Euro.
Eure Gebote könnt ihr in den Kommentaren unter diesem Post ab heute bis einschließlich Donnerstag, 31.01.2014, 24 Uhr abgeben, sofern ihr über 18 Jahre alt seid oder die schriftliche Erlaubnis eurer Eltern habt und in der EU wohnt. Gastkommentatoren (ohne Blog) hinterlassen bitte einen eindeutigen Namen und eine gültige Emailadresse.
Sollte jemand anonym mitbieten wollen, dann schreibt bitte eine E-Mail an mich (noz-ät-gmx.de).
Die abgegebenen Gebote sehe ich als verbindlich an.
Am kommenden Freitag gebe ich den Erlös und den/die GewinnerIN bekannt.
Gesamterlös der bisherigen Aktion: 145,00 Euro.
Vielen Dank an alle fleißigen Mitbieter!
Und nun - Schiffchen ahoi!
21.01.2014
Du hast was Liebes in den Augen.
Ich liebe Flohmärkte und alles, was irgendwie gealtert daherkommt. Es hat dieses magische Flair von "In mir steckt so viel Leben, so viele Geschichten.". Und so wanderten vor langer, langer Zeit in der kleinen Lieblingsbuchhandlung um die Ecke ein paar alte Notenblätter in den Einkaufskorb, die gedanklich am Klavier landeten und ihm die schönsten Töne entlockten, wider besseren Wissens, dass ich weder die Geduld noch die Fingerfertigkeit aufbringe würde, diese Stücke zu spielen. Über die Notwendigkeit, die Noten in meinen Kopf reinzuprügeln, wollen wir an der Stelle mal gar nicht reden. Aber immerhin, sie waren mein. Und lagerten sich ganz vorzüglich neben all den anderen Klavierheften, von denen nur eines meiner geliebten Großmutter hin und wieder meinen Gang ans Klavier begleiten darf.
Nun begab sich letztens die Tatsache in den Raum, dass der Klavierlehrer des großen Monsieurs bald jährt und dementsprechend gebührend beschenkt werden sollte.
Die Noten also. Sie hatten so einen wohlwollenden Titelklang. Und waren wie geschaffen für ein Geburtstagsprojekt.
Wie das ausging, zeige ich heute bei Ninas Upyclingdienstag, für den ich das Januargastpost schreiben durfte. Ich dank dir sehr!
14.01.2014
Eieiei.
Nachdem sich das neue Jahr in vollen Zügen ausgebreitet hat, wird es Zeit für ein wenig Vorausschau. Da gestern beim Schalengießen noch etwas Beton übrig blieb, dachte ich mir, ich könnte schon ein paar Ostervorbereitungen treffen, bevor es dann wieder zu spät ist.
Die vor einiger Zeit ausgeblasenen Ostereier wurden unterseitig mit einem etwas größeren Loch versehen, oberseitig mit Klebeband verschlossen und schon konnten die Reste abgefüllt werden.
Zugegebenermaßen eine mehr als aufwändige Arbeit, mit ewigem Einspritzen und Schütteln verbunden. Und viel, viel Dreck hinterlassend.
Doch es hat sich gelohnt.
Denn die Eierschalen als Gießform zu benutzen, war eine feine Idee.
Sieht doch aus wie aus dem Ei gepellt.
Und die Frage nach der Farbwahl des zukünftigen Osterkorbbewohners beantwortet mir in
diesem Fall das Inspirationsbuch vom Sonntag.
Im Sinne fröhlichen Eierrecyclens (so können auch weniger schön dekorierte Ostereier noch ihren Zweck erfüllen), schicke ich meinen Beitrag zu Ninas Upcycling- und dem Creadienstag. Vielleicht werden aus den Betoneiern sogar noch wahre Alltaghelden zumindest für eine gewisse Zeit.
12.01.2014
Die Natur ist ein großartiger Künstler.
Und Inspirator.
Als meine damalige Chefin vor zwei Jahren jährte und ich überlegte, was ich für den Anlass geben könnte, wollte ich etwas Selbstgemachtes verschenken. Heraus kam ein WortBildWerk, das die Natur in ihren feinsten Zügen sprechen ließ, verfeinert durch Gedichte, die mich tief berührten.
Demnächst steht hier wieder ein Geburtstag ins Haus, einer, der groß gefeiert werden muss und dem ebensolche Ehre, solche Feinsinnigkeit gut zu Gesicht stehen. Es soll etwas sehr Persönliches sein. Was passt da besser, als die eigenen Bilder sprechen zu lassen und einen Geburtstagstrauß der besonderen Art zu zaubern?
Mit einem Fotobearbeitungsprogramm wie Photoshop Elements oder Gimp ist das auch eine recht einfache Sache.
Eine selbst erstellte Vorlage (PSD-Datei) für hochformatige Bilder und eine für´s Querformat bilden die Grundlage und schon kann´s losgehen.
In diese Vorlage zieht ihr euch ein Bild.
Mittels Zauberstab (1) markiere ich eines der schwarzen Felder (2) am rechten Rand. Mit der Pipettenfunktion (3) wähle ich im Foto eine Farbe aus, die ich gerne als Farbinspiration auf der rechten Seite verweigt wissen möchte. Diese wird im unteren Farbfeld angezeigt (4). Anschließend die Funktion Füllwerkzeug (5) aktivieren und in den markierten Bereich (2) klicken. Schon erscheint anstelle des schwarzen Rechteckes die eben herausgesuchte Farbe.
Auf diese Art und Weise fülle ich alle fünf Felder und erhalte ein Gesamtbild, das für viele weitere Arbeiten Pate stehen kann.
Gibt es einen besseren Farbberater als Mutter Natur?
Ausgdruckt und in ein Fotoalbum geklebt, folgt dann die Ausgestaltung mit ausgesuchten Gedichten, die von Hand in das Buch geschrieben werden.
Somit ist dieses Sonntagsfreuden-Projekt wieder mit ganz viel Liebe und Arbeit verbunden, so dass es am Dienstag zu Annettes Sammlung DIY-Herzblutprojekt 2014 wandern darf.
Für mich ist dieses Projekt Anstoß, meine Bilder mit anderen Augen zu betrachten und sonntäglich eine Colorinspiration-Collage anzufertigen. Wer mitmachen möchte - nur zu! Postet dann einfach in einem Kommentar euren Link dazu.
Habt einen feinen Sonntag!
09.01.2014
Meistens sehe ich die Welt in verschiedenen Schattierungen von schwarz.
Zwischen den Jahren, als die liebe Nina zu Besuch war, mischten wir Wasser mit Zement und gossen neue Betonschalen, weil Nina gerne einmal dabei sein wollte, um zu sehen wie´s geht und weil über den Shop die Anfrage nach größeren Halbrunden aufgekommen war. Ganze 20cm im Durchmesser stehen zum Bemalen bereit. Lustige Stehaufmännchen sind sie geworden.
Schalen zu gießen bedeutet für mich nicht nur, kleine nützliche Wohnaccessoires zu schaffen, sondern auch, mich in Geduld zu üben. Viel Geduld! Denn das Aushärten braucht seine Zeit und die sollte man den Schalen auch gönnen. Je länger, desto besser und umso geringer ist die notwendige Nacharbeit an den guten Stücken.
Das Ergebnis ist wie jedes Mal so faszinierend.
Während die einen eine Oberfläche glatt wie ein Kinderpopo mögen, bin ich jedes Mal auf´s Neue von den kleinen und großen Lufteinschlüssen hingerissen. Ich mag sie unheimlich gern, erinnern sie doch immer wieder an die Mondlandschaft, die man in sternenklaren Nächten auf´s Foto bannen kann.
Im Gegensatz zum Wetterunbunt mag ich diese feinen Nuancen von Grau, zu denen man wirklich jede Farbe kombinieren kann.
Es ist immer nur eine Frage, von welcher Seite wir es beleuchten oder wie die Kleingeldprinzessin so schön singt:
Sag mir, woraus sind die Farben?
Sind sie aus Licht und wo sind sie bei Nacht?
Es sei doch nur, wie wir die Welt sehen,
hat er gesagt
und dann hab’n wir gelacht
und dann hab’n wir gelacht.
Aus: Der kleine Beobachter
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